Das Bundesjugendcamp 2026 – Gemeinschaft, Tiere und unvergessliche Erlebnisse
Vom 14. bis 17. Mai 2026 verwandelte sich das Pferde- und Freizeitparadies der Familie Greiner-Schmid in Ziemendorf in einen lebendigen Treffpunkt für junge Pferde- und Eselfreunde aus ganz Deutschland. 34 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 16 Jahren reisten aus acht Bundesländern an, um gemeinsam das bereits 5. Bundesjugendcamp der Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland e. V. (VFD) zu erleben. In diesem Jahr wurde das Camp von der VFD Sachsen-Anhalt e. V. organisiert, unter der Schirmherrschaft der Stadt Arendsee.

Lernen, erleben, wachsen
Unter der Anleitung von sechs engagierten VFD-Übungsleitern, Assistenzen und Betreuern erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm rund um das diesjährige Thema: Esel & Muli. Mit vier Eseln, einem Muli und zwei Pferden bot sich den Kindern und Jugendlichen die besondere Möglichkeit, die Unterschiede im Verhalten, in der Arbeit und im Umgang mit diesen Tieren hautnah zu erleben und zu verstehen.
Praxisnahe Workshops mit erfahrenen Trainern
Ein zentrales Element des Camps waren vielfältige Workshops, die Theorie und Praxis ideal miteinander verknüpften:
- Säumen mit Eseln
Unter der Anleitung von Heike Wulke vom Eselhof Nechern erhielten die Teilnehmer Einblicke in das traditionelle Säumen – das Transportieren von Lasten mit Tieren. Nach dem Erlernen verschiedener Packtechniken und dem sicheren Umgang mit den Eseln ging es schließlich auf eine gemeinsame Saumtour durch die Umgebung. - Kutsche fahren
Ebenfalls vom Eselhof Nechern begleitete Ralf Wulke die Jugendlichen auf eine entschleunigende Reise mit der Kutsche. Dabei standen das richtige Anschirren, die Leinenführung und die praktische Fahrerfahrung im Mittelpunkt. - Reiten – Pferd oder Muli?
Erich Busch vom Westernzentrum Lippe „Hof am Berg“ erklärte anschaulich die Besonderheiten des Westernreitens sowie die Unterschiede zwischen Pferd und Muli. Besonders spannend: Die Jugendlichen durften selbst auf Muli Fritz reiten und sich Schritt für Schritt dessen Vertrauen erarbeiten. - Berittenes Bogenschießen
Mit Felicitas Trinkler, VFD-Übungsleiterin und Horseback-Archery-Trainerin, tauchten die Teilnehmer in die Grundlagen des Bogenschießens ein. Zunächst vom Boden aus wurden Technik, Körpergefühl und Konzentration trainiert – eine perfekte Vorbereitung für weiterführende Erfahrungen. - Falltraining
Sicherheit stand im Workshop von Ulrich Steinmetz im Mittelpunkt. Mit viel Engagement vermittelte er Übungen für den Ernstfall und zeigte, wie wichtig eine gute Körperhaltung und richtige Falltechnik sind – und dass Lernen dabei sogar Spaß machen kann. - Erste Hilfe im Gelände
Die First Aid Academy brachte mit Uwe Brolle realistische Szenarien ins Camp: Nach einer theoretischen Einführung übten die Jugendlichen in praktischen Einheiten Notfallsituationen im Gelände – vom Absetzen eines Notrufs bis hin zur Versorgung von „Verletzten“. Eine wertvolle Erfahrung, die Sicherheit und Verantwortungsbewusstsein stärkt.
Gemeinschaft und Natur erleben
Neben den Workshops blieb viel Zeit für Spiel, Spaß und das Knüpfen neuer Freundschaften. Das großzügige Gelände bot ideale Möglichkeiten zum freien Bewegen und Austoben. Ein besonderes Highlight war die Nachtwanderung mit dem BUND zur Wirlspitze, die den Jugendlichen die Natur aus einer ganz neuen Perspektive näherbrachte.
Den stimmungsvollen Abschluss eines jeden Tages bildete das gemütliche Beisammensein am Lagerfeuer – mit Gesprächen, Lachen und dem Austausch der Erlebnisse.
Ein rundum gelungenes Camp
Das Bundesjugendcamp 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll die Verbindung von Natur, Tieren und Gemeinschaft für junge Menschen ist. Die Kombination aus fachkundiger Anleitung, praktischen Erfahrungen und gemeinschaftlichem Miteinander machte die vier Tage in Ziemendorf zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.
Ein großes Dankeschön gilt den Organisatoren, Trainern und Sponsoren – und natürlich den motivierten Kindern und Jugendlichen, die dieses Camp mit Leben gefüllt haben.




































